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FAQ


FAQ

Was ist ein Investmentfonds?
Ein Investmentfonds ist ein Zweckvermögen, das nach dem Grundsatz der Risikomischung in handelbaren und vertretbaren Werten angelegt ist, z.B. in Wertpapiere oder Immobilien.

 

Wie sicher sind Investmentfonds?
Investmentfonds sind grundsätzlich so sicher, wie die Wertpapierkombination, die sie enthalten. Ein Bonitätsrisiko der KAG existiert nicht, da der Investmentfonds von dem eigenen Vermögen der Kapitalanlagegesellschaft getrennt zu halten ist.

 

Welche Anlagemöglichkeiten gibt es?
Sie können bei uns in Aktien-, Renten- oder gemischte Fonds investieren. Je nachdem, welcher Anlagetyp Sie sind, sollten Sie eine unterschiedliche Fondsart wählen.

 

Wie errechnet sich der Fondstagespreis (Rücknahmepreis)?
Der Rücknahmepreis errechnet sich aus der Summe sämtlicher Vermögenswerte des Sondervermögens dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile. Fünf Aktien zu je 100 EUR, vier Rentenpapiere zu je 50 EUR, bei 10 ausgegebenen Anteilen, ergibt das einen Fondstagespreis von 70 EUR.

 

Was ist ein Sondervermögen?
Sondervermögen sind im Sinne des §6 KAGG (Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften) das "bei der Kapitalanlagegesellschaft gegen Ausgabe von Anteilsscheinen eingelegte Geld und die damit angeschafften Vermögensgegenstände". Wihtig hierbei ist, dass diese Sondervermögen vom Vermögen der Gesellschaft gesondert angelegt werden.

 

Was ist Performance?
Unter Performance versteht man den Ertrag einer Kapitalanlage. Für die richtige Beurteilung der Performance eines Investmentfonds ist es wichtig, die Wertentwicklung um das dafür eingegangene Risiko (meist Volatilität genannt) zu bereinigen.

 

Was ist ein Ausgabeaufschlag?
Der Ausgabeaufschlag ist eine Gebühr, die für den Anleger meist nur beim Kauf von Fondsanteilen anfällt. So wird beim Kauf der eigentliche Fondstagespreis (Rücknahmepreis) um den Ausgabeaufschlag ergänzt, woraus der sog. Ausgabepreis entsteht.

 

Welche Aufgaben hat eine Kapitalanlagegesellschaft (KAG)?
Kapitalanlagegesellschaften sind Unternehmen, deren Geschäftsbereich darauf gerichtet ist, bei ihnen eingelegtes Geld im eigenen Namen für gemeinschaftliche Rechnung der Einleger nach dem Grundsatz der Risikomischung in Wertpapieren oder Grundstücken gesondert von dem eigenen Vermögen anzulegen. Die sich hieraus ergebenden Rechte der Einleger werden durch die Anteilscheine dokumentiert.

 

Was ist eine Benchmark?
Eine Benchmark ist ein Vergleichmaßstab für die Wertentwicklung eines Fonds, z.B. der DAX®-Index für den AM Generali Aktien Deutschland.

 

Wie wird die Wertentwicklung eines Fonds berechnet?
Maßgebend für die Berechnung der Wertentwicklung sind die Anteilwerte der Fonds zum Beginn und zum Ende des Berechnungszeitraums. Diese werden zueinander in Beziehung gesetzt. War der Fondstagespreis am 31.12.2002 beispielsweise 100 EUR, und ist er heute 110 EUR, ohne dass eine Ausschüttung erfolgte, so liegt die Wertentwicklung des Fonds für diesen Zeitraum bei 10%. Falls während eines Berechnungszeitraums Ausschüttungen erfolgen, so werden diese rechnerisch am Tag der Ausschüttung zum Anteilwert wieder angelegt.

 

Was ist ein indexorientierter Fonds?
Dies ist ein Fonds, der sich an einem Index (z.B. DAX®) orientiert und versucht, diesen so genau wie möglich abzubilden. Im Gegensatz dazu versucht der Fondsmanager eines aktiv gemanagten Fonds, den jeweiligen Index in Bezug auf die Performance zu schlagen.

 

Mit welchen Kosten wird der Kunde belastet?
Bei Anlage im Fonds einmalig mit dem Ausgabeaufschlag, jährlich mit der Verwaltungs- und Depotbankvergütung.

 

Wie lange läuft ein Investmentfonds?
Es gibt bei Investmentfonds Open-End-Fonds, deren Laufzeit nicht vorher begrenzt ist. Im Gegensatz hierzu ist diese bei den sog. Laufzeitfonds von vorneherein festgelegt. Daher werden diese Fonds zum Fälligkeitsdatum aufgelöst und der Gegenwert der Anteile, genannt Liquidationserlös, an die Anleger ausbezahlt.

 

Was sind Standardwerte (Blue Chips)?
Aktienwerte mit einer hohen Marktkapitalisierung und damit meist einer entsprechend hohen Liquidität bzw. Marktgängigkeit (z.B. DAX®).

 

Haben Investmentfonds eine Kündigungsfrist?
Nein, Sie können Ihre Anteile jederzeit, das heißt an allen Börsentagen, zum derzeit gültigen Rücknahmepreis verkaufen.

 

Was sind Small und Mid Caps?
Aktienwerte mit einer vergleichsweise niedrigen Marktkapitalisierung; in Deutschland außerhalb des DAX® 30 notierte Unternehmen (z.B. MDAX®).

 

Welche Aufgaben hat ein Fondsmanager?
Dem Fondsmanager obliegt die Aufgabe der Maximierung der Fondsperformance unter Einbeziehung von Risikogesichtspunkten im Rahmen der gesetzlichen und vertraglichen Möglichkeiten. Hilfsmittel hierbei sind die technische und fundamentale Analyse der Finanz- und Wertpapiermärkte. Die Informationen werden aus modernen Kommunikationssystemen und Datenbanken herausgefiltert.

 

Was versteht man unter aktivem Fonds-Management?
Im Gegensatz zum passiven Fondsmanagement soll durch das aktive Management ein besseres Ergebnis als das der Benchmark (z.B. DAX®) erzielt werden.

 

Ist eine KAG eine Bank nach dem Kreditwesengesetz?
Ja, eine KAG ist eine Bank nach dem Kreditwesengesetz. Allerdings wird sie nicht als Vollbank bezeichnet, da sie keine Geldkonten für ihre Kunden führen darf.

 

Fallen beim Verkauf der Anteile zusätzliche Gebühren an?
Nein. Verkaufsaufträge werden zum Rücknahmepreis (=Anteilwert) abgerechnet. Zusätzliche Gebühren fallen nicht an.

 

Was ist Shareholder-Value?
Wertschöpfung für den Aktionär. Eine daran orientierte Unternehmenspolitik soll dem Aktionär eine angemessene Rendite gewährleisten.

 

Was ist ein Zwischengewinn?
Die zwischen zwei Ausschüttungs-/Thesaurierungsterminen aufgelaufenen Zinserträge bezeichnet man als Zwischengewinne. Beim Fondskauf im Anteilspreis gezahlte Zwischengewinne können als negative Einnahmen von den bei Anteilsrückgabe zu versteuernden Zwischengewinnen bzw. von sonstigen Erträgen des gleichen Kalenderjahres abgezogen werden.

 

Was ist ein Dachfonds?
Ein Dachfonds ist ein Fonds, der nicht in einzelne Wertpapiere investiert, sondern sich an anderen Aktien-, Renten- oder Immobilienfonds beteiligt.

 

Können Fondsanteile direkt über die Börse verkauft werden?
Es existieren Fonds, die an der Börse notiert sind. Generali Investments Fonds können bei den jeweiligen Vertriebspartnern erworben werden.

 

Was ist der Unterschied zwischen einem Geldmarkt- und einem geldmarktnahen Fonds?
Geldmarktfonds: Investmentfonds, die ausschließlich oder überwiegend in Geldmarkttitel und liquiden Papieren mit sehr kurzen Laufzeiten investieren. Zu den Geldmarktinstrumenten zählen neben Termingeldern, Schuldscheindarlehen und Anleihen mit kurzer Restlaufzeit auch Commercial Papers und Einlagen bei Banken (Certificates of Deposit). Der Vorteil gegenüber Termingeldern oder Spareinlagen besteht darin, dass man nicht an bestimmte Fristen von 30, 60 oder 90 Tagen gebunden ist, sondern - bei attraktiver Verzinsung - jederzeit über das Geld verfügen kann. Durch das KAGG ist die maximale Laufzeit der einzelnen Geldmarkttitel auf 12 Monate begrenzt. Bei länger laufenden Papieren muss mindestens alle 12 Monate eine Anpassung des Zinses erfolgen, wie z.B. bei variabel verzinslichen Anleihen.

Geldmarktnahe Fonds: Investmentfonds, die in festverzinsliche Wertpapiere mit kurzen Restlaufzeiten und variabel verzinslichen Anleihen sowie Termingeldern investieren. Ziel ist es, eine möglichst stetige, von Zinsschwankungen weitgehend unabhängige Wertentwicklung in der jeweiligen Fondswährung zu erwirtschaften. Die durchschnittliche Restlaufzeit liegt hierbei tendenziell unter einem Jahr.

 

Ist Sparen mit Investmentfonds nur etwas für Großanleger?
Nein, mit einer Summe von 50 EUR können Sie bereits Anteile bei uns erwerben.

 

Was ist der "Cost-average-Effekt?"
Hierunter versteht man die Reduzierung des durchschnittlichen Kaufkurses von Wertpapieren. Der Anleger investiert dabei während eines längeren Zeitraumes regelmäßig dieselben Beträge in Wertpapiere derselben Art. Er erreicht dadurch, dass bei fallenden Kursen mehr, bei steigenden Kursen weniger Stücke erworben werden. Damit ergibt sich bei schwankenden Kursen ein für den Anleger günstigeres Ergebnis, als wenn er eine konstante Zahl von Wertpapieren erworben hätte.

 

Wie wird der Anteilwert berechnet?
Der Anteilwert errechnet sich aus der Summe sämtlicher Vermögenswerte des Sondervermögens dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile.

 

Was sind Ausgabe- und Rücknahmepreis?
Der Ausgabepreis eines Fonds setzt sich zusammen aus dem Anteilwert zuzüglich des Ausgabeaufschlags. Der Rücknahmepreis ist die Summe sämtlicher Vermögenswerte des Sondervermögens dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile.

 

Welche Vorteile bietet ein Aktienfonds gegenüber direktem Aktienbesitz?
Nach dem Prinzip der Risikomischung nimmt der Anleger an Chancen und Risiken vieler Aktien teil, so dass das Sinken des Börsenkurses eines Wertpapiers durch das Steigen eines anderen ausgeglichen werden kann. Außerdem sind beim direkten Aktienbesitz die Kosten bei Erwerb oder Verkauf der Wertpapiere sehr hoch. Unsere Spezialisten übernehmen in den Aktienfonds überdies die Aufgabe der Marktbeobachtung, so dass Sie sich nicht um Ihren Fonds kümmern müssen.

 

Was sind ausschüttende und thesaurierende Fonds?
Ausschüttende Fonds zahlen Erträge aus dem Fonds, z.B. Dividenden oder Bezugsrechte, an den Anleger aus. Thesaurierende Fonds legen die angefallenen Erträge sofort wieder in neue Anteile an.

 

Was macht ein Investmentfonds mit meinem Geld?
Für die Anleger wird durch das Zusammenführen einer Vielzahl von Anteilseignern eines Investmentfonds eine Wertpapierkombination erworben, die einem einzelnen Investor nicht zugänglich wäre.

 

Was macht ein Fonds mit den Erträgen?
Der Fonds schüttet Erträge an den Anleger aus oder legt sie wieder in neue Anteile an. Im Generali Investments Depot werden die Erträge automatisch und kostenfrei wiederangelegt.



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